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Der Begriff '''Kunsthandel''' bezeichnet das Handeln mit en. Man unterscheidet beim zwischen und . Während Sammler und Galerien auf dem Primärmarkt tätig sind, betätigen sich Kunsthändler im engeren Sinne mit dem An- und von auf dem Markt befindlichen Kunstwerken (Sekundärmarkt). Galerien, die Kunsthandeln in diesem Sinne betreiben, bezeichnet man daher auch als Sekundärmarkt-Galerien. Allerdings übernehmen häufig ebenso Primärmarkt- den Rück- und Wiederverkauf von Arbeiten der von ihnen vertretenen Künstler.

Geschichte

Künstler hatten in den aufstrebenden Städten des : ''Maler und Auftraggeber. Kunst und Gesellschaft im italienischen Barock''. DuMont, Köln 1996, S. 177.</ref>

Ein Kunstmarkt im heutigen Sinn entstand erstmals im 17. Jahrhundert in den : ''Rembrandt als Unternehmer. Sein Atelier und der Markt''. DuMont, Köln 1989, S. 198ff.</ref>

Akteure im Kunsthandel

Dem Kunsthändler kommt eine Schlüsselstellung im Kontakt mit dem Publikum zu. Er muss in der Lage sein, zahlungskräftige Liebhaber, vor allem , Museumsleute oder andere Händler für den Kauf seiner ?Ware? zu gewinnen. Zudem haben Kunsthändler oft auch Kontakt zu einzelnen Künstlern und daher auch einen gewissen Anteil an der Etablierung neuer .

Der moderne Kunsthandel wird hauptsächlich von , Kunsthandlungen und shäusern getätigt, findet aber auch in Form von n (z. B. der oder ), Märkten für en oder Internet-Auktionen statt.

Kunsthändler und Mäzene

In der Tätigkeit einzelner Personen vermischen sich .
 geh�rte zur Wiener Moderne des sp�ten 19. Jahrhunderts, zur ?Jeunesse dor�e? in Wien und Berlin und war mehrere Jahre in Paris als Eink�ufer und Vertrauensmann f�r den internationalen Kunsthandel t�tig.

Die Rolle der Auktionshäuser

Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts gewann die Kunstauktion in England und Frankreich an Bedeutung. In wurden die Auktionshäuser (1744) und (1766) gegründet. Eine ähnliche Rolle spielte später das (1852 gegründet) in . In Deutschland entwickelte sich das Kunstauktionswesen erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, so vor allem in Berlin, München und Köln.<ref name="Hürlimann740">Martin Hürlimann (Vorw.): ''Das Atlantisbuch der Kunst. Eine Enzyklopädie der bildenden Künste'', Zürich 1952, S. 740</ref>

Die Rolle der Galerien

Vom Kunsthandel im engeren Sinne sind die ist sehr vielfältig, die im Zusammenhang mit den jeweiligen Ausstellungen angebotenen Kataloge und Präsentationen bieten wichtige Informationen für den Kunsthandel selbst.

Gestohlene Kunstwerke, Raubgräberei und Fälschungen

Um zu verhindern, dass , und ihre kriminell erworbenen Stücke im Kunsthandel absetzen können, haben Staaten und Kunsthändler verschiedene Maßnahmen getroffen und Einrichtungen ins Leben gerufen.

  • Das Lost Art Register der dokumentiert und . Es sind etwa 110.000 Kulturgüter detailliert und mehrere Millionen summarisch beschrieben.
  • ist eine große Internationale Datenbank, in der gestohlene und geraubte Kunstwerke registriert und über das Internet leicht auffindbar gemacht werden. Ursprung des Registers war die Internationale Stiftung für Kunstforschung (IFAR), eine gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz in New York, die mit dem Ziel, den internationalen Kunstdiebstahl einzudämmen, 1976 ein Kunstdiebstahlarchiv gründete, und begann, den ?Gestohlene Kunst-Alarm? zu veröffentlichen. Die schließlich etwa 20.000 handschriftlichen Einträge im Register waren aber kaum noch praktisch zu nutzen. Der Beschluss, dieses Register per Computer verwaltbar zu machen, führte 1991 zu Schaffung des The Art Loss Register durch Unternehmen der Versicherungsbranche und der Kunstbranche in London. Die intensive Nutzung des Registers führte bis 2008 zur Wiederauffindung von Kunstwerken im Wert von 230 Millionen Euro, darunter s ''Stillleben mit Wasserkrug'' (gestohlen 1978, aufgefunden 1999), s ''Stillleben mit Pfirsichen'' (gestohlen 1977, aufgefunden 1997), s ''Frau in Weiß, ein Buch lesend'' (gestohlen 1940, aufgefunden 2005).

In neuerer Zeit spielen , der letzte Sekretär Dalís, sagte, dass rund 90 Prozent aller angebotenen Dalí-Grafiken nicht vom Meister selbst stammen.

Bekannte Kunsthändler und Galeristen

Galeristen sind mit (G) gekennzeichnet.

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Siehe auch

  • (Fachzeitschrift)

Literatur

  • Dirk Boll: ''Kunst ist käuflich ? Freie Sicht auf den Kunstmarkt.'' 2. Auflage. Cantz, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-2814-0.
  • Michael Findlay: ''Vom Wert der Kunst'', Prestel, München 2012, ISBN 978-3-7913-4639-7.
  • Francis Haskell: ''Maler und Auftraggeber. Kunst und Gesellschaft im italienischen Barock.'' DuMont, Köln 1996, ISBN 3-7701-3757-4.
  • Michael North: ''Das Goldene Zeitalter. Kunst und Kommerz in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts.'' 2. Auflage. Böhlau, Köln 2001, ISBN 3-412-13700-6.
  • : ''Der Kunsthändler. Wandlungen eines Berufes.'' Hirmer, München 1994, ISBN 3-7774-6360-4.
  • Antje-Katrin Uhl: ''Der Handel mit Kunsthandwerken im europäischen Binnenmarkt. Freier Warenverkehr versus nationaler Kulturgutschutz.'' Duncker & Humblot, Berlin 1993, ISBN 3-428-07921-3.
  • Wolfram Völcker (Hrsg.): ''Was kostet Kunst?'', Ein Handbuch für Sammler, Galeristen, Händler und Künstler, Hatje Cantz, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-2792-1.

Weblinks

Archive, Verbände
Integrität des Kunsthandels
Rechtsfragen

Quellen